Sonderausstellung der 2. Weltkrieg im Hunsrück

Vor nunmehr achtzig Jahren, am 01. September 1939, begann mit Adolf Hitlers Überfall auf Polen der Zweite Weltkreig. Bis 1945 forderten Kämpfe, Luftangriffe, Massenverbrechen und Vetreibung Millionen von Opfern. Das prägt die Länder und Menschen ganz Europas bis heute. Diesen Jahrestag nimmt die Stadt Kastellaun zum Anlass, in einer Ausstellung erstmals das Leben und Erleben dieser Zeit im Hunsrück umfassend zu beleuchten.

Die Ausstellung wurde am 01. September 2019 eröffnet und kann bis 25. Oktober 2020 zu den Öffnungszeiten des Hauses der regionalen Geschichte besichtigt werden.

Im Rahmen der Ausstellung findet eine Vortragsreihe statt.

Freitag, 21.08.2020 I Beginn: 18.30 Uhr

Thema: „Die Hunsrück Höhenstraße als kriegsstrategisches Straßenprojekt“

Referent: Elmar P. Ittenbach

 

Freitag, 04.09.2020 I Beginn: 18.30 Uhr

Thema: "Der Hunsrück im Luftkrieg 1939-1945“

Referent: Dr. Jochen Lenhardt – Kurator der Ausstellung „Der 2. Weltkrieg im 

                Hunsrück“

 

Freitag, 18.09.2020 I Beginn: 18.30 Uhr

Thema: „Raketen-Terror aus dem Hunsrück“ – Der Einsatz der „Vergeltungswaffe“ 

               V2 im Herbst 1944

Referent: Elmar P. Ittenbach

 

Freitag, 02.10.2020 I Beginn: 18:30 Uhr

Thema: "Wir haben nichts mehr zum Leben" - Der Existenzkampf der deutschen

               Juden ab 1938. Beispiele aus dem Hunsrück.

Referent: Christof Pies

 

Freitag, 16.10.2020 I Beginn: 18:30 Uhr

Thema: "Spotterplanes and Crossroads – Kämpfe im Rhein-Mosel-Dreieck“

Referent: Dr. Holger Hirth 

Flyer zu Download

Vortragsdauer jeweils ca. 45 Minuten mit anschließender Diskussion

Anmeldung erforderlich  bei der Tourist Information Kastellaun.

Tel. 06762-401698 / 401873 oder per E-Mail: touristinfo@kastellaun.de


Dauerausstellung | Mit Kreuzen gegen Atomwaffen

Der NATO-Doppelbeschluss 1979 und die geplante Stationierung von 96 Cruise Missiles in der Nähe von Hasselbach mobilisierte in den 80er Jahren des 20. Jahrh. den Widerstand vieler Menschen im Hunsrück. Dieser Protest war auch stark christlich geprägt. Davon zeugen die Friedensgebete, die 96 Kreuze an der Hunsrückhöhenstraße, das Kreuz am Haupttor des Stationierungsgeländes, mit den regelmäßigen Gottesdiensten, die Konvente und Mahnwachen der "Ordenleute für den Frieden", die Weltgebetstage der Frauen an der Pydna, die zahlreichen weltweiten ökomenischen Kontakte, die Arbeit der Evangelischen Kirchengemeinde Bell, die Diskussionen im Evangelischen Kirchenkreis Simmern-Trarbach, mit dem "Friedensweg Hunsrücker Christen", sowie des Engagement vieler Christen aus den einzelnen Kirchengemeinden des Hunsrücks, Evangelische wie Katholiken.

Die Sonderausstellung "Mit Kreuzen gegen Atomwaffen", die am 7. November 2014 im "Haus der regionalen Geschichte" eröffnet wurde, will auf diesen vielfältigen christlichen Widerstand im Hunsrück hinweisen, an die damaligen Ereignisse erinnern und diesen Teil des Protestes gegen die Nachrüstung aufzeigen.

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