Informations- und Diskussionsabend

Die Friedensinitiative Rhein-Hunsrück lädt ein zu einem Informations- und Diskussionsabend

 

Nukleares Wettrüsten stoppen!

INF-Vertrag retten!

Atomwaffen verbieten!

 

am Freitag, 22. März 2019 um 19.30 Uhr

im Haus der regionalen Geschichte auf der Unterburg in Kastellaun mit

 

Roland Blach

Koordinator der bundesweiten Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“

Landesgeschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen(DFG-VK) Baden-Württemberg

 

Vor mehr als 30 Jahren sorgte der INF-Vertrag dafür, dass die Cruise Missiles aus Hasselbach abgezogen und der Hunsrück atomwaffenfrei wurde. Damals hatten die Proteste der Friedensbewegung mit dazu beigetragen, dass es zu dieser Abrüstung kam. Nun blickt die FI Rhein-Hunsrück mit Sorge auf die aktuelle Entwicklung und will wieder ihre Stimme erheben gegen Atomwaffen und für einen Frieden in der Welt. Damit ein nukleares Wettrüsten gestoppt, der INF-Vertrag gerettet und Atomwaffen endlich verboten werden.



Dauerausstellung | Mit Kreuzen gegen Atomwaffen

Der NATO-Doppelbeschluss 1979 und die geplante Stationierung von 96 Cruise Missiles in der Nähe von Hasselbach mobilisierte in den 80er Jahren des 20. Jahrh. den Widerstand vieler Menschen im Hunsrück. Dieser Protest war auch stark christlich geprägt. Davon zeugen die Friedensgebete, die 96 Kreuze an der Hunsrückhöhenstraße, das Kreuz am Haupttor des Stationierungsgeländes, mit den regelmäßigen Gottesdiensten, die Konvente und Mahnwachen der "Ordenleute für den Frieden", die Weltgebetstage der Frauen an der Pydna, die zahlreichen weltweiten ökomenischen Kontakte, die Arbeit der Evangelischen Kirchengemeinde Bell, die Diskussionen im Evangelischen Kirchenkreis Simmern-Trarbach, mit dem "Friedensweg Hunsrücker Christen", sowie des Engagement vieler Christen aus den einzelnen Kirchengemeinden des Hunsrücks, Evangelische wie Katholiken.

Die Sonderausstellung "Mit Kreuzen gegen Atomwaffen", die am 7. November 2014 im "Haus der regionalen Geschichte" eröffnet wurde, will auf diesen vielfältigen christlichen Widerstand im Hunsrück hinweisen, an die damaligen Ereignisse erinnern und diesen Teil des Protestes gegen die Nachrüstung aufzeigen.


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