Sonderausstellung "Der 2. Weltkrieg im Hunsrück"

Vor nunmehr achtzig Jahren, am 01. September 1939, begann mit Adolf Hitlers Überfall auf Polen der Zweite Weltkreig. Bis 1945 forderten Kämpfe, Luftangriffe, Massenverbrechen und Vetreibung Millionen von Opfern. Das prägt die Länder und Menschen ganz Europas bis heute. Diesen Jahrestag nimmt die Stadt Kastellaun zum Anlass, in einer Ausstellung erstmals das Leben und Erleben dieser Zeit im Hunsrück umfassend zu beleuchten.

Die Ausstellung wird am 01. September eröffnet und kann ab dem 05. September bis zum 27. Oktober 2019 und vom 12. März bis 24. Mai 2020 zu den Öffnungszeiten des Hauses der regionalen Geschichte besichtigt werden.



Dauerausstellung | Mit Kreuzen gegen Atomwaffen

Der NATO-Doppelbeschluss 1979 und die geplante Stationierung von 96 Cruise Missiles in der Nähe von Hasselbach mobilisierte in den 80er Jahren des 20. Jahrh. den Widerstand vieler Menschen im Hunsrück. Dieser Protest war auch stark christlich geprägt. Davon zeugen die Friedensgebete, die 96 Kreuze an der Hunsrückhöhenstraße, das Kreuz am Haupttor des Stationierungsgeländes, mit den regelmäßigen Gottesdiensten, die Konvente und Mahnwachen der "Ordenleute für den Frieden", die Weltgebetstage der Frauen an der Pydna, die zahlreichen weltweiten ökomenischen Kontakte, die Arbeit der Evangelischen Kirchengemeinde Bell, die Diskussionen im Evangelischen Kirchenkreis Simmern-Trarbach, mit dem "Friedensweg Hunsrücker Christen", sowie des Engagement vieler Christen aus den einzelnen Kirchengemeinden des Hunsrücks, Evangelische wie Katholiken.

Die Sonderausstellung "Mit Kreuzen gegen Atomwaffen", die am 7. November 2014 im "Haus der regionalen Geschichte" eröffnet wurde, will auf diesen vielfältigen christlichen Widerstand im Hunsrück hinweisen, an die damaligen Ereignisse erinnern und diesen Teil des Protestes gegen die Nachrüstung aufzeigen.


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