Bürgerwerkstätten

Veranstaltung „Chancen der Digitalisierung/ Zukunft des Einzelhandels“ 

 

Am 15. Mai von 19 bis 21 Uhr fand im Tivoli eine Veranstaltung statt, die sich mit den Möglichkeiten der Digitalisierung im Allgemein und insbesondere im Bereich des Einzelhandels auseinandersetzte.

Diese Veranstaltung richtete sich insb. an Gewerbetreibende, Einzelhändler, Gastronomen und Hoteliers, aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger waren willkommen. 

Externe Referenten bereicherten den Abend mit Impulsen: 

Steffen Hess vom Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE in Kaiserslautern stellte das Projekt „Digitale Dörfer“ vor. Das Projekt ist Teil des strategischen Forschungsprogramms Smart Rural Areas des IESE. Im Projekt „Digitale Dörfer“ zeigt das IESE, wie sich durch die Digitalisierung neue Chancen für ländliche Regionen auftun. In Modellregionen wurden drei Säulen erprobt – ein Mitbring-Service der Gemeinschaft, ein regionaler Online-Marktplatz sowie eine digitale Nachbarschaftshilfe. Weitere Informationen unter www.digitale-doerfer.de, hier gibt es auch ein Erklärvideo.

Werner Bayer und Christian Heller vom Jugend- und Kulturzentrum „Zweite Heimat“, bei dem das Quartiersmanagement angesiedelt ist, stellten die Online-Stadt Höhr-Grenzhausen vor. Seit Ende 2016 kann bei zahlreichen Gewerbetreibenden der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen in einem gemeinsamen Online-Shop eingekauft werden. Sie berichteten, wie die Online-Stadt entstanden ist und wie sie nun konkret umgesetzt wird. Weitere Informationen unter https://www.onlinestadt-hg.de/ 

 

Experten-Workshop „Gesundheitliche Versorgung Kastellaun 2030“

 

Ergänzend zur Bürgerbeteiligung wurden für den Bereich „Gesundheitliche Versorgung“ Experten eingeladen. Nach einer Beurteilung des Status quo wurde gemeinsam der zukünftige Handlungsbedarf im Bereich der gesundheitlichen Versorgung herausgearbeitet. Erste Handlungsansätze wurden identifiziert und fließen nun in die weitere Arbeit am Zukunftsplan „Kastellaun 2030“ ein.

2. Bürgerwerkstatt am 23. Novamber 2016
  • Die Dokumentation der 2. Bürgerwerkstatt findet sich  hier (1021 KB).
  • Die Präsentationen zur 2.Bürgerwerkstatt findet sich  hier (927 KB).
1. Bürgerwerkstatt am 29. September 2016

 

Die Bürgerbeteiligung startete mit der 1. Bürgerwerkstatt am 29. September 2016, 19 bis 21 Uhr im Tivoli.

Rund 50 Bürgerinnen und Bürger kamen hier ins Tivoli, um sich gemeinsam über Stärken, Schwächen, Herzensangelegenheiten und Zukunftsideen für Kastellaun auszutauschen.

Bürgermeister Christian Keimer begrüßte die Anwesenden und freute sich über die rege Beteiligung. „Ich freue mich, dass wir eine der ausgewählten Kleinstädte im Bundes-Modellvorhaben „Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen“ sind. So haben wir die Gelegenheit, uns über mehrere Jahre intensiv mit unserer Zukunft auseinander zu setzen. Diese Chance sollten wir unbedingt nutzen.“

Nach einer kurzen inhaltlichen Einführung zum Zukunftsprozess und zur Ausgangslage in Kastellaun durch Andrea Soboth und Caroline Seibert vom IfR Institut für Regionalmanagement ging es auch gleich ans gemeinsame Arbeiten. Die Teilnehmenden hatten an verschiedenen Tischen die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Über die insgesamt gute Ausgangslage der Stadt und damit ihre Stärken herrschte schnell Einigkeit, auch darüber, dass es noch einige Schwächen gibt, die es zu beheben gilt. Viel spannender war dann die Diskussion über die Herzensangelegenheiten der Bürger und ihre Zukunftsideen. So stand einerseits die wirtschaftliche Entwicklung im Blickpunkt – es gelte, Geschäfte und Arbeitsplätze zu erhalten. Chancen wurden auch in einer weiteren touristischen Entwicklung gesehen, Kastellaun – so der Wunsch einiger Teilnehmer – solle sich bis 2030 zu der touristischen Hochburg im Hunsrück entwickeln. Große Bedeutung wurde auch der weiteren Stärkung der Gemeinschaft zugeschrieben, einer Gemeinschaft aller Generationen und Kulturen. Weitere Herzensangelegenheiten waren u.a. eine attraktive Stadthalle als Kulturzentrum, die Belebung des Marktplatzes/ der Marktstraße, der Aufbau der Burg (Pallas), die Lösung markanter Problemareale der Stadtentwicklung wie z.B. der Brache von Möbel Preiss bis hin zum Einrichten einer öffentlichen Toilette.

  • Die Dokumentation der 1. Bürgerwerkstatt findet sich  hier (729 KB).
  • Die Präsentationen zur Veranstaltung (zum  Zukunftsprozess  (1.5 MB)und zur  Bestandsaufnahme (1.7 MB)) finden sich hier.