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"Frauenleben im Mittelalter" vom 1. 05. 2016 - 31. Juli 2015

Sonderausstellung

Die meisten Frauen lebten im Mittelalter auf dem Land und arbeiteten unvorstellbar hart. Sie verrichteten vielfältige Aufgaben: sie breiteten die täglichen Mahlzeiten zu, wuschen Wäsche, schleppten Wasser stellten Kleidung für die Familie her, produzierten Körbe und Matten, Gürtel und Taschen. Die einzige Möglichkeit, dem zermürbenden Kreislauf der Geburten und der schweren Landarbeit zu entgehen, war der Gang ins Kloster - doch dieser stand nur den Frauen der oberen Schicht offen. Nonnen waren die einzigen Frauen im Mittelalter, die lesen und schreiben konnten.

Erst in den aufblühenden Städten des späten Mittelalters boten sich für Frauen neue Möglichkeiten. In der Ausstellung werden die unterschiedlichen Rollen der Frauen im Mittelalter betrachtet: als Nonne oder Mystikerin, als Prostituierte oder Heilerinnen, als Bäuerinnen, Handwerkerinnen und Händlerinnen. Die vielen häuslichen Aufgaben, die Frauen bewältigen mussten, werden in Vitrinen anschaulich dargestellt, vom Korbflechten bis zum Federnschleißen, vom Kräutersammeln bis zum Bierbrauen.

Begleitet wird die Ausstellung duch Vorträge, Führungen, Kinderprogramm uvm. (Termine werden noch bekanntgegeben).

 

 

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